Die Aggertalsperre

Die Aggertalsperre liegt zwischen den Städten Gummersbach, Bergneustadt und Meinerzhagen - mitten im "Oberbergischen Talsperrenland" - keine offizielle Bezeichnung, aber mit einem Blick auf die Landkarte erschließt sich schnell die Bedeutung. Die Aggertalsperre ist als Hauptdarsteller der Fernsehwerbung einer großen Biermarke bekannt.

Die Talsperre im Tal der Agger wird durch die Flüsse Agger, Genkel und Rengse gespeist und hat einen Gesamtstauraum von 20,5 Millionen Kubikmeter. Der Stausee bedeckt eine Fläche von ca. 120 bis 150 ha abhängig vom Wasserstand, nach anderen Informationen sogar 193 ha. Die Staumauer ist 225 bis 230 m lang und 45 m hoch. Sie wurde zwischen 1927 und 1929 errichtet. Durch die drei Täler hebt sich der Stausee optisch von vielen anderen Talsperren ab.

Der Zweck der Talsperre ist Wasserkrafterzeugung, Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung und Brauchwasserversorgung. Die Kraftwerksleistung beträgt nach verschiedenen Angaben 2,25 oder 3 MW.

Die Staumauer ist eine Gewichtsstaumauer aus Gussbeton. 1966 wurde die Wasserseite mit Asphaltbeton neu abgedichtet.

Auf und an dem Stausee sind möglich: Segeln, Surfen, Bootfahren, Angeln, Camping und Tauchen.

Auf dem Bergrücken zwischen dem Agger- und dem Genkelarm Burg Zinne befinden sich Überreste von frühgeschichtlichen Ringwallanlagen Fränkische Zeit.

Der Aggertalsperre wird von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) überwacht. Die Wachstation befindet sich auf dem Jugendzeltplatz Aggertal. Die Überwachung findet vom 1. Mai bis 30. September statt.

Weitere Informationen zur Aggertalsperre finden Sie hier:


Einen attraktiven Rundwanderweg um die Aggertalsperre können Sie hier als PDF-Datei downloaden.

Die Aggertalsperre
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